Finanzberater sprechen gern von Strategie. Gemeint sind meistens strukturierte Entscheidungsregeln. Hier sind sechs davon, direkt erklärt.
Sechs konkrete Ansätze
-
Core-Satellite-Ansatz
Ein stabiler Kernbestand aus breit gestreuten ETFs, ergänzt durch kleinere Einzelpositionen mit höherem Risiko. Der Kern stabilisiert, der Satellit ermöglicht Chancen.
-
Geografische Streuung
Kapital wird auf verschiedene Regionen verteilt: Europa, Nordamerika, Schwellenländer. Wirtschaftliche Abschwünge verlaufen regional unterschiedlich.
-
Asset-Klassen-Mix
Die klassische Form der Diversifikation von Vermögenswerten kombiniert Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilienfonds in einem Portfolio.
-
Zeitliche Streuung
Monatliche Einzahlungen fester Beträge verteilen den Kaufzeitpunkt. Bei fallenden Kursen werden automatisch mehr Anteile erworben.
-
Laufzeitstreuung bei Anleihen
Anleihen mit unterschiedlichen Fälligkeiten reagieren verschieden auf Zinsänderungen. Das reduziert das Zinsrisiko im Portfolio.
-
Währungsdiversifikation
Anlagen in verschiedenen Währungen schützen teilweise vor Wechselkursrisiken, erzeugen aber auch neue. Dieser Punkt wird bei der Diversifikation des Portfolios oft übersehen.
„Der Schlüssel zur Diversifikation von Vermögenswerten liegt nicht im Besitz vieler Anlagen, sondern im Besitz der richtigen Kombination — solcher, die sich unter verschiedenen Marktbedingungen unterschiedlich verhalten."
